DAS BEWEGT UNS ALS TRÄGER!
Unser Leitbild
Unser Leitbild als Kreissportbund und Sportjugend Siegen-Wittgenstein lehnt sich am Leitbild unserer Dachorganisationen, dem Landessportbund und der Sportjugend NRW an. Wir möchten besonders hervorheben, dass wir uns neben unserer Tätigkeit als Sportverband auch als Bildungsträger verstehen. Insbesondere im Aufgabengebiet der Sportjugend, die neben ihrer Rolle als Sportverband auch eine Rolle als Jugendverband inne hat, sind Bildungsangebote, die zur positiven Entwicklung und Entfaltung von Kindern und Jugendlichen beitragen, ein fest verwurzeltes Aufgabengebiet. Dabei verfolgen wir die pädagogischen Schwerpunkte:
- "Ganzheitliche Bildung"
- "Werteerziehung"
- "Persönlichkeitsbildung"
- "Emotionale Werte"
Unser Ganztagsbetrieb
Wir als Träger möchten den Kindern in unserem offenen Ganztag einen gemeinsam mit Schule gestalteten Tagesablauf bieten. Hierfür ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Ganztag unabdingbar.
Unser Ziel ist die ganzheitliche und individuelle Förderung der Kinder. Sie steht im Mittelpunkt des Konzeptes und dient als Leitfaden, wobei die Stärkung der Gesamtpersönlichkeit des Kindes mit einbezogen wird. Wir wünschen uns eine enge und intensive Zusammenarbeit mit der Schule, die auf Augenhöhe stattfindet. Dazu wollen wir die pädagogische Arbeit des Vormittags und des Nachmittags miteinander verknüpfen. Die OGS beginnt nach dem Ende des Unterrichts und endet um 16:00 Uhr.
Was uns als Träger wichtig ist
UNSER SPORT- bzw. BILDUNGSVERSTÄNDNIS
Wir haben ein humanistisch geprägtes Sport- und damit Bildungsverständnis. Wir
bekennen uns zu einem humanistisch geprägten Menschenbild, das die Würde und
Freiheit der Person wahrt. Sport dient dem Menschen zur bewegungs- und
körperorientierten ganzheitlichen Entwicklung seiner Persönlichkeit und trägt zur
Gesundheit in physischer, psychischer und sozialer Hinsicht bei.
Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass alle Menschen aktiv Sport treiben. Zum
Sport gehören auch Freude an körperlicher Leistung, das kreative Spiel, das
Grundbedürfnis nach Vergleich, die identitätsstiftende Wirkung sportlicher
Wettkämpfe und das Erleben von Sport als Zuschauerin oder Zuschauer.
Wir lehnen alle Formen von Sport ab, die die Verletzung oder Zerstörung von
Mensch, Tier und Umwelt zur Folge haben, ebenso Grenzerfahrungen, die mit
hohem Risiko für Leib und Leben verbunden sind und sportliche Leistungen, die
mit Hilfe von Doping erzielt werden.
WIR IN DER GESELLSCHAFT! Wir leisten einen Beitrag zur aktiven Bürgergesellschaft
Sport ist Abbild gesellschaftlicher Entwicklungen und gestaltet diese gleichzeitig
mit. Sport ist heute– Ausdruck eines modernen Lebensstils– Faktor eines
präventiven und rehabilitativen Gesundheitssystems– Gradmesser für
Lebensqualität– Ort sozialer Kommunikation und Interaktion. Unsere Gesellschaft
ist von Dynamik, Schnelligkeit, Wandel und von einer Vielzahl widersprüchlicher
Entwicklungen gekennzeichnet, wie z. B. Integration und Ausgrenzung – Solidarität
und Individualisierung – Wertewandel und Werteverfall – Gemeinwohlorientierung
und Selbstbezogenheit – Leistungs- und Spaßorientierung – Regionalisierung und
Globalisierung.
Auf Grundlage der Werte Freiheit, Solidarität, Chancengleichheit, Fairness und
Toleranz leistet der Sport einen unverzichtbaren Beitrag zu einer aktiven
Bürgergesellschaft sowie zur Orientierung und Lebensqualität der Menschen. Er
steht für eine gesunde, leistungsfähige und den Gemeinsinn pflegende
Gesellschaft.
Garant für diese Leistung sind die Sportvereine mit ihrem einzigartigen Profil, das
sich auszeichnet durch– ein flächendeckendes und vielfältiges Angebot–
Offenheit für alle Menschen– ehrenamtliches Engagement– Gemeinnützigkeit.
Wir nehmen gesellschaftliche Veränderungen zum Anlass für eigene
Modernisierungen, Reformen und Innovationen. Wir sind für gesellschaftliche und
sportliche Entwicklungen offen und wirken aktiv daran mit. Wir sichern und
pflegen zugleich die traditionellen Werte, Formen und Erfahrungen des Sports und
der Vereinsbewegung.
Wir lehnen Formen von Sport ab, welche die Autonomie des Sports, der
Sporttreibenden und der Sportorganisationen oder die Integrität des sportlichen
Wettbewerbs durch politische, weltanschauliche oder wirtschaftliche Interessen
gefährden. Dies lässt sich auf unsere Tätigkeit als Bildungsträger übertragen.
UNSERE BILDUNGSGRUNDSÄTZE
In den "Bildungsgrundsätzen für Kinder von 0 bis 10 Jahren in
Kindertagesbetreuung und Schulen im Primarbereich in Nordrhein-Westfalen"
(herausgegeben vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration
und dem Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen)
wird die (sportliche) Bewegung als ein Grundbedürfnis des Kindes bezeichnet,
"sich zu bewegen und die räumliche und dingliche Welt mit allen Sinnen kennen
und begreifen zu lernen". Dabei ist die Leitidee, durch Bewegung
Bildungsmöglichkeiten in Kita/Kindertagespflege und Schule zu schaffen, unter
anderem: "Im gemeinsamen (sportlichen) Spiel entwickeln sie (die Kinder)
Teamgeist und Fairness und lernen mit Regeln umzugehen. Weiterhin entwickelt
sich aus positiven Bewegungserfahrungen im Kindesalter eine lebenslange
Motivation zu sportlicher Betätigung, die dem allgemeinen Wohlbefinden und der
Gesundheit dienlich ist.
Bildungsmöglichkeiten:
Kindern wird (u.a.) die Möglichkeit gegeben,
Erfolgserlebnisse zu haben, unabhängig von ihren motorischen Fähigkeiten,
nicht nur beim wöchentlichen Bewegungsangebot oder in der Turnstunde/im
Sportunterricht ihren Bewegungsdrang auszuleben..
ein ausgeglichenes Verhältnis von An- und Entspannung zu erfahren,
an ihre eigenen körperlichen Grenzen zu stoßen,
die körperlichen Grenzen anderer zu erkennen und zu akzeptieren,
selbst auszuprobieren und nicht durch Überängstlichkeit der Erwachsenen von
eigenen Bewegungserlebnissen abgehalten zu werden,
sich kreativ in der Umgebung Bewegungsmöglichkeiten zu schaffen,
ihre Umgebung für Bewegung zu nutzen,
den Umgang mit Verkehrsmitteln und Verhalten im Straßenverkehr zu
erfahren,
unterschiedliche Fortbewegungsmittel auszuprobieren (Rutschautos, Laufrad,
Dreirad, Roller, Fahrrad, Inliner, Skateboard etc.)..,
sich an das Element Wasser zu gewöhnen und sich in ihm zu bewegen lernen.
Als anerkannter Träger der freien Jugendhilfe nach § 9 Jugendwohlfahrtsgesetz ist
es unser Ziel, den offenen Ganztag so zu gestalten, dass er zu einem attraktiven,
qualitativ hochwertigen und umfassenden örtlichen Bildungs-, Erziehungs- und
Betreuungsangebot wird. Unser Angebot orientiert sich an den unterschiedlichen
Bedarfen und Bedürfnissen der Kinder sowie deren Eltern in ihrem Sozialraum vor
Ort.
Die individuelle ganzheitliche Bildung von Kindern und Jugendlichen, die
Entwicklung ihrer Persönlichkeit, ihrer Selbst- und Sozialkompetenzen, ihrer
Fähigkeiten, Talente, Fertigkeiten und ihr Wissenserwerb sollen systematisch
gestärkt werden. Dies soll durch eine flexible und bedarfsgerechte
Mischung von verpflichtenden und freiwilligen Angeboten sichergestellt werden.
Selbstverständlich für uns ist hierbei, dass Bewegung Teil des Ganztags ist. Durch
Bewegungsimpulse erleben Schüler:innen einen ausgeglichenen Schulalltag beim
„Spielen auf dem Schulhof“, während der „bewegten Hausaufgabenbetreuung“
und der „musisch-kulturellen Erziehung“.
Kindern durch Bewegung ein gesundes Körpergefühl zu vermitteln und sie zu einer
gesunden Lebensweise zu motivieren und ihnen dabei zu helfen, sich zu
selbstbewussten, selbstständigen und wertebasierten Menschen zu entwickeln,
liegt uns am Herzen.
