Ausstellung über jüdische Sportstars - Wir suchen euch als Guides!
Kennt ihr Helene Meyer, Julius Hirsch oder Martha Jacob? Alle drei waren Stars, echte Sportstars ihrer Zeit. Sie gewannen Medaillen bei Olympischen Spielen, Weltmeisterschaften oder anderen nationalen und internationen Wettkämpfen und Turnieren. Was sie eint, ist nicht nur ihr Erfolg, sondern auch ihr Schicksal. Sie alle wurden vom nationalsozialistischen Regime deportiert, ermordet oder zur Flucht ins Exil gezwungen.
Mit einer OpenAir-Ausstellung auf dem Vorplatz des Kreishauses in Siegen möchten wir 17 beispielhafte Geschichten dieser Sportlerinnen und Sportler erzählen. Vom 30. Juni bis 26. Juli werden die überlebensgroßen Figuren zu sehen - und zu begreifen - sein.
Aktuell suchen wir Menschen, die Lust und Zeit haben, die Besucherinnen und Besucher als Guides durch die Ausstellung zu führen - und die Geschichten der jüdischen Sportstars begleitend zu erzählen. Ihr habt Interesse an Sport und/oder Geschichte, im Juli ein paar Stunden Zeit und Lust, die spannenden Lebensverläufe anderen Menschen näherzubringen? Dann meldet euch gerne bei uns.
Der Kreisjugendring Siegen-Wittgenstein lädt für Sonntag, 14. Juni, 14 bis ca. 18 Uhr zum Vorbereitungstreffen in den Jugendtreff Checkpoint, Amtsstraße 6, in Netphen ein. Danach seid ihr fit, um als Guides bei der Ausstellung tätig zu werden.
Kontakt: Kreisjugendring Siegen-Wittgenstein e.V., Frau Barbara Friedrich, E-Mail: b.friedrich@kreisjugendring.org
Anmeldung bitte bis zum 11. Juni per E-Mail.
Die Partner der Ausstellung sind:
- Kreisjugendring Siegen-Wittgenstein e.V
- Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V.
- Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, Kreisverband Siegen-Wittgenstein e.V.
- Kommunales Integrationszentrum Kreis Siegen-Wittgenstein
- Kreissportbund Siegen-Wittgenstein e.V.
Initiiert wird die Ausstellung vom Zentrum deutsche Sportgeschichte, gefördert durch die Beuftragte des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur. Alle weiteren Infos zur Ausstellung gibt's >> hier.
